Veranstaltungskalender aus und für die Region FrankfurtRheinMain
Kaiser-Friedrich-Therme
Wiesbaden

Schon die Römer wussten um die heilende Wirkung des Wassers und nutzen selbstverständlich auch die heißen Quellen der heutigen hessischen Landeshauptstadt. Dort, wo sich die Kaiser-Friedrich-Therme befindet, war auch schon in römischer Zeit ein Schwitzbad. Ob man dort auch so viele Möglichkeiten hatte den Schweiß rinnen zu lassen? Heute gibt es hier Tepidarium oder Sudatorium, russisches Dampfbad, Steindampfbad oder die ganz klassische finnische Sauna. Abkühlen kann man sich anschließend ebenso abwechslungreich: Mit tropischem Eisregen, im Kaltwassertauchbecken Lavacrum oder im historischen Kaltwasserschwimmbad. Die alten Römer würden Augen machen. //
> Langgasse 38-40, 65183 Wiesbaden Telefon: 0611 31-7060
> Foto: mattiaqua
Weiterführende InformationenEvent Filter
Frankfurter Bethmännchen
Nach einem Rezept von Regina Graff, Konditormeisterin der Confiserie Graff

Zutaten für ca. 60 Stück:
• 500g Marzipan-Rohmasse
• 15g Blütenhonig
• 5g Rosenwasser
• halbierte, abgezogene weiße Mandeln
• 1 Eiweiß
• Eigelb zum Bestreichen
Zubereitung:
Die Marzipan-Rohmasse mit dem Honig und dem Rosenwasser zu einer geschmeidigen Masse verkneten und zu Kugeln formen. Diese zu 25cm langen Rollen ausformen, in je 1 cm lange Stücke schneiden und zu ovalen Körpern modellieren. Drei in Eiweiß getauchte Mandeln mit der Spitze nach oben andrücken. Bethmännchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mindestens vier Stunden trocknen lassen. Dann mit Eigelb bestreichen und bei 230 Grad im vorgeheizten Ofen bei Oberhitze kurz anbacken, bis die Bethmännchen goldbraun sind.
> Foto: HLPhoto/Fotolia
2. Kongress ''Demografie direkt'
Gute Lösungen für die Region
1. März 2012

der Anspruch, mit dem das Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain antritt, ist hoch. Gute Lösungen sind leichter versprochen als wirklich entwickelt. Und dank des erfolgreichen Auftakts im Jahre 2011 liegt die Latte hoch. Wir sind zuversichtlich: Auch der nächste Kongress, am 1. März 2012, wird die Erwartungen erfüllen.
Insgesamt fünf Foren werden wichtige Stellhebel des Fachkräfte-Potenzials und der alternden Gesellschaft behandeln. Dafür kann das Netzwerk, gestützt auf die Erfahrungen seiner 12 Initiatoren und vier Arbeitskreise, eine Fülle praktischer Lösungen aufzeigen – ob bei der Gewinnung, der (Weiter-) Bildung oder der Bindung von Fachkräften. Gesundheit und Wohnen im Alter bilden bedeutende übergreifende Themen.
Und wichtiger denn je: das Thema Integration als politischer und gesellschaftlicher Schwerpunkt am Vormittag. Sie sehen: Viel Stoff für einen anregenden Tag. Überzeugen Sie sich selbst:
Landgasthof Saalburg
Bad Homburg, An der Jupitersäule 10
Genuss mit Nachhaltigkeit: Auf der reichhaltigen Speisekarte bekommt der Gast ausführliche Informationen über die ausgewählten hessischen Erzeugerbetriebe – vom schön gereiften Handkäs aus der Käserei Birkenstock in Hüttenberg bis hin zu Wildprodukten aus den Revieren der Familie Nöll in Treisberg.
Weiterführende InformationenAusländische Kulturinstitute
Frankfurt
Sie sind Frankreichs, Spaniens und Italiens kulturelle Visitenkarten im Ausland: das Instituto Cervantes, das Institut Français und das Istituto Italiano di Cultura. Mit ihren Veranstaltungsprogrammen und hoch qualitativen Sprachkursen sind sie die Zentren des kulturellen Austausches in FrankfurtRheinMain.
> www.frankfurt.cervantes.es
> www.institut-francais.fr
> www.iicfrancoforte.esteri.it
Rippi
Frankfurt

Apfelwein gehört ins Gerippte. Kleine Apfelsafttrinker bekommen ein Rippi. Die farbenfrohen Plastikbecher liegen selbst bei fettigen Fingern gut in der Hand – ganz genau so, wie ihre gläsernen Vorbilder. Und obwohl die Rippis ursprünglich für kleine Menschen entwickelt wurden, erfreuen sie sich gerade auch bei den Großen großer Beliebtheit. Denn die Plastikgerippten sind robust und somit der perfekte Begleiter für eine Party, das Picknick. Oder eben den Kindergeburtstag.
Fotos: www.bembelbabe.de
Weiterführende InformationenVilbeler Niddaknie
BAD VILBEL

Vier bis fünf Stunden sind Fußgänger unterwegs auf dieser Tour – mit dem Rad geht es natürlich schneller, aber manches sieht man dann vielleicht auch nicht so genau: Inzwischen leben am renaturierten „Niddaknie“ nämlich wieder Eisvögel, Wasseramseln, Gebirgsstelzen und Flussregenpfeifer.Der abwechslungsreiche Weg führt durch Gronau und Bad Vilbel, lässt aber immer wieder schöne Blicke in die weite Landschaft zu, zum Beispiel vom „Gickelstein“. Es gibt auch gute Gründe, zwischendurch mal Pause zu machen – etwa um die Römermosaiken in Bad Vilbel zu bewundern. Eine detaillierte Tourbeschreibung gibt es auf der Website des Regionalparks unter Ausflugstipps, Tourenvorschläge.
> Start/Ziel: S-Bahnhof Bad Vilbel-Dortelweil
> Foto: Regionalpark RheinMain
Weiterführende InformationenLimes-Route
LIMESHAIN

Auf den Spuren der Römer entlang führt diese relativ neue und zehn Kilometer lange Teilstrecke des Regionalparks in der Wetterau: die Regionalparkroute Limes. Sie verbindet als durchgängig ausgebauter Radweg die Hohe Straße mit dem Vulkanradweg und führt von Hammersbach über Limeshain nach Altenstadt. In weiten Abschnitten verläuft sie entlang der historischen Spuren des Weltkulturerbes „Römischer Limes“. Der trennte das Römische Reich von den germanischen Stammesgebieten. An der Strecke informieren Schautafeln über historische Stätten und die römische Zeit in der Region. Eine Karte mit genauer Wegführung stellt die Gemeinde Limeshain auf ihrer Website zur Verfügung (unter der Rubrik Kultur und Freizeit, Radwanderwege).
> Start/Ziel: Hammersbach/Altenstadt
> Foto: Regionalpark RheinMain
Weiterführende InformationenEnglish Theatre
Frankfurt
Das Musical „Hair“, das Kriminalstück „Gaslight“, die Komödie „Educating Rita“: Das English Theatre ist die erste Adresse für englischsprachige Bühnenstücke in FrankfurtRheinMain. Mit 300 Sitzplätzen gehört das Haus übrigens zu den größten englischsprachigen Theatern auf dem Kontinent.
> Frankfurt, Gallusanlage 7
> Tel: 0 69/24 23 16 10
British Bookshop
Frankfurt
Vom Klassiker über aktuelle Romane und Sachbücher bis hin zu Lyrik, Reiseliteratur und Kinderbüchern: Im British Bookshop findet sich eine große Auswahl an englischsprachiger Literatur. Auch zu empfehlen: die Buchhandlung Hugendubel im Steinweg.
> Frankfurt, Börsengasse 17
> Tel: 0 69/28 04 92
Deutsches Polen- Institut
Darmstadt
Das Institut ist ein Forschungs-, Informations-, und Veranstaltungszentrum für polnische Kultur, Geschichte, Politik und die deutschpolnischen Beziehungen. Auf Einladung kommen auch prominente Gäste – wie jüngst Lech Walesa.
> Darmstadt, Mathilden- Höhweg 2
> Tel: 0 61 51/42 02-11
Haus Burgund
Mainz
Mit Ausstellungen, Lesungen, Konzerten oder Vorträgen begrüßt die französische Partnerregion Burgund Gäste in ihrem Haus in Mainz.
> Mainz, Flachsmarkt- Str. 36
> Tel: 0 61 31/23 43 17
Klassikstadt
Frankfurt

Oldtimerfans haben ab sofort eine neue Pilgerstätte: Auf dem Gelände der ehemaligen Landmaschinenfabrik Mayfarth im wilden Frankfurter Osten an der Orber Straße entsteht ein Ort, an dem sich automobile Kultur erleben lässt. Ob Restaurierung, Instandhaltung, An- und Verkauf oder Pflege, in den denkmalgeschützten Gebäuden dreht sich alles rund um historische Automobile. Auch an Einstellmöglichkeiten ist gedacht, damit der Schatz auf vier Rädern stets bestens geschützt ist. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt Gastronom Kai Exenberger mit moderner Frankfurter Küche. Besonders faszinierend: Durch die teils durchbrochenen und verglasten Wände kann man hier beim Business-Lunch oder beim automobilen Fachgespräch den Betrieb in einer der Oldtimerwerkstätten beobachten.
> Foto: Chris Spira/Klassikstadt
Weiterführende InformationenApfelweinseife
Frankfurt- RheinMain
In FrankfurtRheinMain sagen viele dem Apfelwein schon fast magische Wirkung nach, frei nach dem Sprichwort: „An Äppler a day keeps the doctor away“. Doch er hat nicht nur positive Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden, seit neustem kann man mit dem Apfelwein auch noch die Körperpflege perfektionieren der Apfelweinseife aus der Heddernheimer Seifenmanufaktur sei Dank. Jedes Stück wurde von Hand gegossen, duftet apfelig-fruchtig und ist – natürlich – mit echtem Apfelwein verfeinert. //
> Die Seifenmanufaktur
> Heddernheimer Landstr. 1, 60439 Frankfurt
> Lagerverkauf: Mo–Fr 14–18 Uhr
Das tolle Frankfurt - Kinder - Malbuch
Frankfurt
Frankfurt ist schön, das wissen wir. Und mit dem neuen Malbuch wird’s sogar noch viel, viel schöner. Nicht nur Kinder haben ihren Spaß an diesem etwas anderen Stadtführer. Auch wer sich schon immer mal an der Stadtgestaltung aktiv beteiligen wollte, wird hier seine wahre Freude haben. Auf 80 Seiten führt Illustrator Claas Janssen durch die Stadt. Besucht werden sämtliche Sehenswürdigkeiten, das Senckenberg-Museum, der Palmengarten, die Zeil und das ein oder andere Hochhaus. Und immer kann man ausmalen, aufkleben, ausschneiden und, und, und… Ein Buch für alle jungen Kreativen ab 6 Jahren. //
> Das tolle Frankfurt-Kinder-Malbuch
> B3 Verlag, 9,90 Euro
Michael Quast liest Friedrich Stoltze
Frankfurt
Der eine, Friedrich Stoltze, ein scharfäugiger Beobachter der alten Frankfurter Welt, Herausgeber der satirischer Wochenzeitung „Frankfurter Latern“, steckbrieflich gesuchter politischer Journalist und Sprachkünstler. Der andere, Michael Quast, ist spitzzüngiger Kabarettist, Schauspieler und Regisseur. Mit seiner unverwechselbaren Art trägt Quast auf der CD „Es will merr net in mein Kopp enei!“ 17 Stoltze-Gedichte vor. Nein, eigentlich viel mehr als das. Quast verleibt sie sich buchstäblich ein, erweckt sie zu neuem Leben. Auch für Zugereiste ein besonderes Hörerlebnis. //
> CD „Es will merr net in mein Kopp enei!“
> Verlag Waldemar Kramer
> 14,80 Euro
Dippi
Frankfurt - RheinMain
„Rippis“, die farbenfrohen Plastikgerippten für kleine Hessen sind längst Kult. Nun bekommen sie Gesellschaft: „Dippis“ heißen die kleine Schalen – abgeleitet vom schönen hessischen Wort „Dippcher“ für „Töpfchen“. Sie sind genau so bunt wie die Becher, nicht kaputt zu kriegen, spülmaschinenfest und nicht nur für Brei und Joghurt das ideale Behältnis. Sie eignen sich auch bestens für Partys oder beim Picknick als Gefäß für Gummibärchen, Nüsschen, Sahne, Chips oder oder oder… //
> 9,90 Euro für vier Dippcher
Onkel J.
Wetterau
Familie, Fußball, Wetterau – das ist die Welt, in die Andreas Maier seine Leser seit seinem Romandebüt „Wäldchestag“ immer wieder mitnimmt. Mitreißt, möchte man sagen. So auch in seinem Band „Onkel J.“, in dem er Texte bündelt, die alle mit einem „Neulich“-Satz beginnen. Entstanden ist jedoch weniger ein Kolumnenbuch als eine Heimatkunde. Aber das verrät auch schon der Untertitel. Eine Menschen- und Gesellschaftskunde zwischen Komik und Tragik, erfrischend und herb wie die Wetterau – und jetzt als Taschenbuch erhältlich. //
> Andreas Maier: Onkel J.
> Suhrkamp Verlag, 7,95 Euro
Städtischer Wein aus Hochheim und Seckbach
Main-Taunus-Kreis / Frankfurt
Es gibt nicht viele Großstädte in Deutschland mit eigenem Weinberg innerhalb der Stadtgrenzen – den Frankfurtern gehört mit dem Lohrberg darüber hinaus sogar noch ein Stück des weltberühmten Weinanbaugebietes Rheingau. Genau genommen sogar dessen östlichste Weinlage. Seit über 200 Jahren bewirtschaftet die Stadt ihre Weinberge, die hoch über der Stadt, am Lohrberg in Seckbach liegen. Hier wachsen Trauben für gut 10000 Flaschen Riesling. Der größte Teil der insgesamt 25 Hektar großen Weinanbaufläche des städtischen Gutes liegt aber außerhalb der Stadtgrenzen am Hochheimer Mainufer im Main-Taunus-Kreis. Dort wachsen auch Weiß- und
Spätburgunder, Chardonnay, Cabernet und Sauvignon. Insgesamt produziert Frankfurt im Jahr rund 200000 Flaschen in 55 Varietäten Wein und Sekt. Ein rarer Genuss. //
> Städtisches Weingut
> Limpurgergasse 2, 60311 Frankfurt, Telefon: 069 21233680
„Grüne Soße“-Samen
Hessen
Pimpinelle, Schnittlauch, Petersilie, Boretsch, Kerbel, Sauerampfer, Kresse gehören nach alter Tradition in die klassische Grüne Soße. Wie man diese dann jedoch zubereitet – ob auf der Basis von Mayonnaise, mit einer Essig-Öl-Marinade oder, ganz gesund, mit Quark und saurer Sahne – daran scheiden sich die Geister. Traditionell isst man die erfrischende Tunke am Gründonnerstag, doch als wahrer Hesse liebt man sie das ganze Jahr. //
> Samen Andreas
> Töngesgasse 27, 60311 Frankfurt
Wandern und Skifahren
Odenwald
Die sanften Hügel und bewaldeten Höhen sind vor allem bei Langläufern beliebt. So findet man zwischen Lindenfels und Beerfelden auch gut 30 Strecken zwischen drei und zwanzig Kilometern Länge mit leichtem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad. Schneewanderer zieht es nach Waldbrunn und zum 626 Meter hohen Katzenbuckel, von wo aus man wunderschöne Spaziergänge unternehmen kann. Alpinskiläufer haben ihren Spaß auf der gut 500 Meter langen Abfahrtsstrecke „Buchhelle“ in Beerfelden. Sie ist mit Flutlicht ausgestattet. Sollte der Schnee wider Erwarten nicht ausreichen, sorgen Schneekanonen für optimale Wedelbedingungen.
Weiterführende InformationenStadtwald / Goetheruh
Frankfurt
Auszeit vom Alltag dringend gesucht? Ein Besuch in Frankfurts grüner Lunge, dem Stadtwald, macht es möglich. Mit 5785 Hektar Fläche zählt er zu den größten Stadtwäldern Deutschlands. In der Zeit vom 2. bis 23.12. verwandelt sich das Gebiet rund um den hölzernen Goetheturm und das bezaubernde Café Goetheruh sogar in einen Märchenwald. Dann findet nämlich zum zweiten Mal der Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt statt. Die kleinen Besucher haben ihren Spaß mit der Streichelzoo-Weihnachtskrippe und die großen wärmen nicht nur ihre Herzen beim „Glühwein for Lovers“ mit Pferdekutsche. Eine romantische Alternative zum wuseligen Treiben auf dem Römerberg! //
> Zum Goetheturm 1, 60599 Frankfurt am Main
Entspannter Rundgang
Eppstein
Statt Ski und Schlitten darf es auch im Winter mal eine kleine Wanderung sein – die funktioniert auch bestens ohne Schnee: zum Beispiel ab dem Eppsteiner Bahnhof entlang des Taunushöhenwanderwegs (Markierung schwarzes T) durch den Wald nach Wildsachsen. Anschließend der Markierung mit dem schwarzen Punkt folgen, vorbei am Bahai-Tempel bis nach Lorsbach in die Waldgaststätte Gundelhard. Hier stärkt man sich für den Rückweg. Das gelbe Rechteck führt über den 451 Meter hohen Staufen vorbei am Kaisertempel zurück nach Eppstein. //
> www.gundelhard.de
Ascara Day Spa
Falkenstein
Exklusive Beautyanwendungen, ein ganzjährig beheizter Außenpool, der im wunderschönen Hotelpark liegt – von dem man übrigens einen atemberaubenden Blick auf die Frankfurter Skyline hat –, fernöstliche oder klassische Massagen, zwei Finnische und zwei Bio-Saunen und dazu ein Fitness- und Workout-Bereich. Kein Wunder, dass dieser Wellnessbereich mit dem „Leading Spa“-Award ausgezeichnet wurde. Obwohl hoteleigen, können auch externe Besucher das Refugium nach Voranmeldung nutzen. Nah-Erholung der Extraklasse. //
> Debusweg 3, 61462 Königstein-Falkenstein Telefon: 06174 909100
Jugendstilbad Bad Nauheim
Wetterau
Bad Nauheim ist als eine von zwei hessischen Städten nicht nur Thermalheilbad, sondern auch Kneippkurort. Neben klassischen Anwendungen, die sich seit Jahrhunderten bewährt haben – etwa Solebäder oder Trinkkur – spielen auch zeitgemäße Wellness-Angebote eine wichtige Rolle. Ein besonderes Erlebnis ist das neu gestaltete Badehaus 3: Hier können die Gäste in Wannen aus edlem Moaholz baden wie vor 100 Jahren. Das Badehaus im Jugendstil und die faszinierende Dekoration der Badezellen tragen ihren Teil zum Wohlbefinden bei. Neben klassischen Solebädern können auch Themen- und Entspannungsbäder genommen werden. Und für das romantische Badevergnügen zu zweit steht sogar eine Doppelwanne bereit. //
> Badehaus 3 im Sprudelhof, 61231 Bad Nauheim Telefon: 06032 5069908
Jugendstilbad
Darmstadt
Vor allem Familien genießen ihren Aufenthalt im historischen Ambiente des ehemaligen Herrenbads. Neben dem 25-Meter-Becken mit Bodensprudler, Nackenduschen und historischem Brunnen gibt es ein Kinderplanschbecken mit Rutsche und Wasserschlange, ein Warmsprudelbecken sowie einen ganzjährig geöffneten Außenpool. Saunafreunde schwärmen für die Kräutersauna, die japanische Rosenholzsauna oder das orientalische Rhassoul und Hamam. Ganz besonders entspannend ist ein Besuch in der blauen Solegrotte: Hier kann man bei 34°C den Klängen der Unterwassermusik lauschen und einfach mal abschalten. Netter Nebeneffekt: Die Haut wird streichelzart. //
> Mercksplatz 1, 64287 Darmstadt Telefon: 06151 951560
Heißer Apfelwein
Nach einem Rezept von Robert Theobald aus der Sachsenhäuser Apfelwein-wirtschaft „Zur Buchscheer“
Zutaten:
• 1 l Apfelwein (am besten selbstgekelterten von der Buchscheer)
• 1 unbehandelte Zitrone
• 9 Gewürznelken
• 1 Zimtstange
• Zucker nach Belieben (etwa 1 EL auf 0,3 Liter Apfelwein)
Zubereitung:
Die Zitrone mit den Gewürznelken spicken, Apfelwein in einen Topf füllen, Zitronen-Nelken-Igel und Zimtstange dazu geben und langsam erhitzen, aber nicht kochen lassen. Zucker dazugeben, fertig. Mit einer Scheibe Zitrone servieren.
Kartoffelsalat
Nach einem Rezept von Friederike Satvary, Senior-Chefin der Metzgerei Gref-Völsings im Frankfurter Ostend
Zutaten:
• 1kg festkochende nicht zu große Kartoffeln
• 1 Tasse Fleischbrühe
• 1 kleine Zwiebel
• 3-4 Essiggürkchen
• 3 EL Öl, 3 EL Essig
• 1 Prise Zucker, Salz, Pfeffer
• 1 Eigelb, Pflanzenöl
• reichlich Senf, Schnittlauch
Zubereitung:
Die Kartoffeln garen, heiß pellen und lauwarm schneiden. Die Fleischbrühe über die warmen Kartoffelscheiben gießen. Zwiebeln und Essiggürkchen würfeln. Mit Essig, Öl, Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Schnittlauch würzen. Über Nacht durchziehen lassen, evtl. nachwürzen. Tipp: Hausgemachte Mayonnaise unterheben. Wichtig: Eigelb und Pflanzenöl sollten Zimmertemperatur haben, sonst gelingt die Mayonnaise nicht! Das Öl unter Rühren tröpfchenweise dem Eigelb zugeben, bis eine stabile Emulsion entsteht, dann Öl mit einem sehr dünnen Strahl einrühren, bis die Masse steif ist. Mit Senf abschmecken und vorsichtig mit dem Salat mischen.
Apfelrotkraut
Nach einem Rezept von Marco Wanke vom Landgasthof Grüner Baum in Rosbach
Zutaten:
• 2kg Rotkohl
• 100g Gänseschmalz
• 100g Margarine
• 200g Zwiebel
• 4 Boskop-Äpfel
• 200ml Apfelsaft
• 8cl Essig
• 8cl Rotwein
• 8cl Portwein
• Zimt & Nelke
• Zucker, Salz & Pfeffer
• etwas Lebkuchengewürz
Zubereitung:
Rotkohl halbieren, äußere Blätter entfernen, Strunk mit einem Messer herauslösen. Rotkohl in Streifen schneiden. In einem Topf Gänseschmalz und Magarine schmelzen. Zwiebel in Würfel schneiden und darin anschwitzen, danach Rotkohl dazugeben. Mit den Gewürzen etwas vorwürzen, mit Rotwein, Portwein, Essig und Apfelsaft ablöschen. Die klein geschnittenen Äpfel zugeben. Weich kochen.
Nussknacker von Koziol
Erbach

Was 1927 als überschaubare Elfenbeinwerkstatt begann, hat sich über die Jahre zu einem imposanten Imperium ausgewachsen. Allerdings werden bei Koziol in Erbach nun keine Schmuckstücke im eigentlichen Sinne mehr hergestellt, sondern Haushalts- und Geschenkartikel. Diese sind in Form und Farbe so gewitzt und durchdacht, dass man sie trotzdem ungestraft als Design-Schmuckstücke bezeichnen kann: Wie beispielsweise den Nussknacker „Mc Cracker“, der es nicht nur zur Weihnachtszeit mit jeder Nuss aufnimmt. //
> Mc Cracker, 9,95 Euro
> Foto: Koziol
Weiterführende InformationenRodeln und mehr
Taunus

Generationen von Rodelfans sind auf ihren Schlitten schon die Abfahrten in Falkenstein, an der Hohemark und an den Hängen des 881 Meter hohen Feldbergs hinunter gesaust. Bis heute haben sie nichts von ihrem Reiz verloren. Lang- und Skiläufer schätzen die mehr als 100 Kilometer Loipe und die Abfahrtspisten rund um Schmitten und Weilrod. Und auch wer einfach nur die verwunschen-schöne Winterlandschaft genießen und die klare Luft atmen möchte, findet hier gut ausgeschilderte Spazierwege. Eingekehrt wird dann im „Feldberghof“ auf dem Großen Feldberg. In der zünftigen „Jausenstube“ oder im Restaurant „Montana“ stärkt man sich vor dem Rückweg in den Alltag mit hessisch-gutbürgerlichen Spezialitäten. //
> www.taunus.info
> Foto: picture-alliance/dpa
Weiterführende InformationenClassic Lounge
Offenbach, Capitol
30. September 2011 - 29. April 2012

Jung, kreativ und doch in klassischer Manier kommt sie daher, die Konzertreihe der neuen Philharmonie Frankfurt. Im November erstrahlt die sinfonische „NachtMusik“ im silbrigen Glitzer – die TU Darmstadt rückt die „Verklärte Nacht“ von Arnold Schönberg ins rechte Licht. Von der Expressivität des Werkes inspiriert, stellen die Designer dem Stück eine Phantasie von Lichtatmosphären gegenüber, die an diesem Abend erstmals zu erleben sein wird. Damit nicht genug: Sängerin Sonja Kraushofer rundet den Multi-Media-Event mit einer Lesung des der Musik zu Grunde liegenden Poems ab. In königliche Zauberwelten verlieren sich die Konzertbesucher kurz vor Weihnachten. Gemeinsam mit dem Fuldaer Domchor inszeniert die Junge Philharmonie dann Kaiserin Sissis Krönungsmusik von Franz Liszt. Das neue Jahr beginnt mit einer „Cinema Lounge“ live und in schwarz-weiß: Mit der Originalkomposition von Charlie Chaplin flimmert „The Kid“ über die Leinwand.
> Bis April 2012
> Foto: Anna Meuer
Marcel van Eeden
Schritte ins Reich der Kunst
13. November 2011 - 19. Februar 2012
Back to the roots sind schon so manche gegangen, aber der niederländische Zeichner und Konzeptkünstler Marcel van Eeden wagt sich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens einen Schritt weiter zurück – bis ins Jahr 1965, die Zeit vor seiner Geburt. Den Weg seiner eigenen Abwesenheit beschreitet van Eeden seit Mitte der 1990er Jahre: Auf Grundlage von Printmedien, die sämtlich vor 1965 gedruckt wurden, belebt er mit Zeichnungen eine Welt außerhalb seiner Existenz. Seine narrativen Bildsequenzen erinnern an Abfolgen von literarischen Comics, verweben sie doch Biografie und reale Persönlichkeit mit fiktiven Erzählungen. Die Angst vor einer Text-Bild-Schere kennt der Künstler nicht: Oft klaffen die Medien auseinander, da Bild- und Textmaterial unterschiedlichen Kontexten entnommen ist. Geistreiches Nachdenken über das Sein und Nicht-Sein sowie die Spuren der eigenen Existenz.
> Darmstadt, Mathildenhöhe
Tutanchamun
Sein Grab und die Schätze
19. November 2011 - 29. Juni 2012

Das Jahr 1922 gehört zu den Sternstunden der Archäologie: Nach fünf Jahren erfolgloser Suche entdeckt der Brite Howard Carter endlich das Grab des Tutanchamun. Seitdem zählt der 3000 Jahre alte Schatz des Pharaos zu den bedeutendsten Entdeckungen der Archäologie – die Faszination, die von den Grabbeigaben, goldenen Särgen, Schreinen, Masken und dem Schmuck Tutanchamuns ausgeht, hat bis heute die Jahrtausende überdauert. Der sensationelle Funde aus dem „Tal der Könige“ ist nun auch in Frankfurt auf 4000 Quadratmetern zu bestaunen; mit 1000 Repliken – Originale gibt es nicht zu sehen – gewährt die Wanderausstellung einen tiefen Blick in die ehemalige Hochkultur. Auch wer schon immer einmal „Eine Nacht mit Nofretete“ verbringen wollte, sollte eine Reise ins Alte Ägypten wagen: Ein Theaterstück und Vorträge von Experten enthüllen als Begleitprogramm die Geheimnisse des (fast) vergessenen Pharaos und seiner goldenen Gruft.
> Frankfurt, mobile Kunsthalle auf dem Areal Mainzer Landstraße/Güterplatz
> 19.11.2011 – Sommer 2012
> Foto: Semmel Concerts
Weiterführende InformationenMediatisierung der Arbeit
Virtuelle Räume in der Wissensarbeit
14. Februar 2012
Vortrag am INM-Institut für Neue Medien Frankfurt von Paula Maria Zscheischler, Berlin:
Sind modernere Informations- und Kommunikationstechnologien geeignet, um dem Wettbewerbs- und Innovationstreiber Wissen als personengebundene Ressource gerecht zu werden? Die Kommunikationswirtin stellt Ergebnisse ihrer Diplomarbeit vor, in der sie Erkenntnisse zu dem bisher weitgehend nicht untersuchten Themenfeld "Virtuelle Räume in der Wissensarbeit" und deren Bedeutung für organisationale Kommunikationsprozesse gewonnen hat. Dabei wird ein Verständnis von Wissensarbeit erarbeitet, der Virtuelle Raum und sein Potenzial für Kommunikations- und Kollaborationsprozesse verteilter Zusammenarbeit beleuchtet, sowie existierende empirische Befunde zu computervermittelter Kommunikation einbezogen. Beispiele sind CSCW-Anwendungen wie Groupware, sowie Möglichkeiten im Kontext von Enterprise 2.0 und Telepräsenz als Beispiel für realitätsnahe Echtzeitkollaboration. Außerdem wird nach dem Stellenwert informeller Kommunikation als relevante Komponente produktiver Wissensarbeit vor dem Hintergrund der Nutzung moderner Informationstechnologien gefragt.
Weiterführende Informationen
Neosentient Design
From Interaction and Interface Design to Neosentient Design
13. März 2012
Vortrag von Prof. Bill Seaman (Duke University Durham) am INM-Institut für Neue Medien Frankfurt:
In seinem Forschungsgebiet, das Seaman als "Neosentience" bezeichnet, setzt sich der Künstler und Wissenschaftler mit der Frage auseinander, ob und in welcher Weise in künstlich-intelligenten Systemen Empfindungen möglich sind. Er stellt damit einerseits fundamentale Fragen zum Wesen von meist nur Lebewesen zugeschriebenen Qualitäten, die jeden von uns interessieren und verstört andererseits Skeptiker mit der konstruktiven Forschung, die auf eine Realisierung von Empfindungen in künstlich-intelligente Systemen abzielt. Für Bill Seaman stellen "empfindsame" künstlich-intelligente Systeme eine konsequente Fortsetzung von interaktiver Medienkunst und Mediendesign dar. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Weiterführende Informationen






