Xplore FrankfurtRheinMain
Internationale Journalisten entdecken die Region
20 junge Medienleute aus 17 Ländern, 20 Temperamente, 20 frische, unverstellte Blicke von außen: das Projekt Xplore FrankfurtRheinMain
„Wir sind mit schwarz-weißem Blick angekommen und kehren mit einem farbenfrohen zurück“. Pin-Ji Tang bringt ihre Eindrücke über FrankfurtRheinMain auf den Punkt. Eine Woche lang, vom 26. August bis 2. September 2011, war die junge Frau aus Singapur in einer Gruppe von internationalen Nachwuchsjournalisten in der Region unterwegs. Wie wird FrankfurtRheinMain von außen gesehen – von jungen Leuten, die auch kritische Fragen stellen? Was ist für sie interessant, was fehlt ihnen? Diese Fragen wollte der „FrankfurtRheinMain – Verein zur Förderung der Standortentwicklung“ ergründen. Und dachte sich dafür ein besonderes „Forschungsprojekt“ aus: „Xplore FrankfurtRheinMain“. Aus 60 Bewerbern rund um den Globus wurden für diese Expedition 20 Teilnehmer aus 17 Ländern ausgewählt und eingeladen. Voraussetzungen waren unter anderem: ein journalistischer Beruf und gute Deutschkenntnisse.
Darmstadt, Frankfurt, Geisenheim, Hanau, Idstein, Mainz, Rüdesheim und Wiesbaden standen auf dem Programm der jungen Journalisten und sorgten für jede Menge neuer Einsichten. Vor allem über die vielen Facetten der Wissensregion FrankfurtRhein-Main mit ihren 30 Hochschulen, führenden Forschungsinstituten und forschenden Unternehmen. Besucht wurden unter anderem das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, die Software AG, das Entwicklungszentrum für Alternative Antriebe, Heraeus, die Universitäten in Mainz und Frankfurt
und die Hochschule Fresenius in Idstein.
Finanzen, Business, kühle Distanziertheit – mit diesen Klischees im Kopf waren die meisten Teilnehmer des Xplore-Teams angereist, egal ob aus Buenos Aires, Minsk, Osaka oder Windhoek. Jetzt ist ihr Bild differenzierter, sie nennen Kultur und Wein, Gemütlichkeit und Weltoffenheit, Kreativität und Innovationskraft. Die Gegensätze und die Vielfalt zwischen Frankfurter Bahnhofsviertel und Weinbergen, zwischen Spitzenforschung und Fachwerk beeindruckten sie. „Wir haben hier etwas Unerwartetes, etwas Frisches entdeckt“, sagte Arkadiusz Luba aus Polen am Abschlussabend. Xplore ist jedoch mit der Abreise der Teilnehmer nicht zu Ende. Wieder zu Hause veröffentlichen sie einen Beitrag über ihre ungewöhnliche Expedition – der beste wird prämiert.
Mehr unter www.xplore-frankfurtrheinmain.de
Janet Schayan















