© Jonas Ratermann

Erbprinzessin Stephanie zu Löwenstein

Geschäftsführerin, Weingut Fürst Löwenstein, Kleinheubach

Stephanie zu Löwenstein streift durch das hochgewachsene Wildgras am Schloss Löwenstein, erzählt von einem Jagdhaus im Wald und schwärmt von Windrädern. „Das ist die Zukunft.“ Stellt man sich so eine Prinzessin vor? Stephanie zu Löwenstein, obwohl selbst aus einem westfälischen Adelsgeschlecht, ist eher Typ Managerin. Gut ausgebildet, nicht eingebildet. Elegant, aber nicht extravagant. Die gelernte Kinderchirurgin und vierfache Mutter sieht ihre Rolle darin, das fast 1000 Jahre alte Fürstenhaus für die Zukunft aufzustellen. Die knapp 8000 Hektar Forst sollen nachhaltig bewirtschaftet werden. Das Hotel Schloss Löwenstein will sie mit ihrem Schwiegervater Alois K. Fürst zu Löwenstein in der Top-Kategorie etablieren. Das Weingut mit den edlen Tropfen vom berühmten Homburger Kallmuth im Herzen von Franken und aus den Grand-Cru-Lagen in Hallgarten am Rhein ist bereits in den Schlosspark Kleinheubauch umgezogen. Ihr Mann, Carl Friedrich Prinz zu Löwenstein, hatte das Projekt vorbereitet. Er starb 2010 bei einem Autorennen auf dem Nürburgring.

www.loewenstein.de

zurück zum Artikel Bayerischer Untermain

Martin Orth